Kurt Hessenberg in 1939
Kurt Hessenberg

 

Kurt Hessenberg (1908-1994)

(geboren am 17. August 1908 in Frankfurt, verstorben am 17. Juni 1994) studierte in Leipzig (1927-31) bei Günther Raphael (Komposition) und Robert Teichmüller (Klavier). 1933 wurde er Dozent am Hoch-Konservatorium in Frankfurt (der späteren Musikhochschule) und blieb dort sein ganzes Berufsleben lang. 1953 wurde er zum Professor ernannt. Hessenbergs Oeuvre besteht aus 135 Opuszahlen und umfaßt nahezu das gesamte musikalische Spektrum: vier Sinfonien, zahlreiche Orchesterwerke und Konzertstücke, eine Fülle an Kammermusik, Orgelmusik, Chorwerke sowie eine Oper. Hessenberg verfügte über ein großes kompositorisches Potential und entwickelte eine wirkungsvolle musikalische Ausdrucksweise. Dabei konnte er auf ein großes musikalisches Erbe zurückgreifen, ohne sich dadurch jedoch einengen zu lassen. Er kombiniert kontrapunktische Fertigkeit (die durch seine ausgeprägte Liebe zur Barockmusik geprägt wurde) mit individuellem harmonischen Stil. Seine langsamen Sätze zeichnen sich durch zart gewebte Poesie aus, zusammen mit - in seinen Liedwerken - einer zarten, melodischen Linie. Unter seinen vielen Auszeichnungen sind der Nationale Kompositionspreis (1940), der Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf (1951), die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt (1973), die des Landes Hessen (1979) sowie der Verdienstorden Erster Klasse der Deutschen Bundesrepublik (1989).

Siehe auch:
Wolfgang Mechsners biographische Skizze Hessenbergs (mit Zeittafel) auf der Web-Seite des Thiasos Musikverlages.

 

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